Osteopathie

"Das Ziel der Osteopathie ist es, das normale Gleichgewicht zwischen Form und Funktion, das gute Gesundheit darstellt, wieder herzustellen. Der Osteopath unterstützt dieses Ziel durch Behandlungsmethoden, die in harmonischer Übereinstimmung mit der biologischen Konstitution und Organisation des menschlichen Organismus stehen. Die Behandlungsmethoden helfen oder unterstützen den Körper, sich von Verschiebungen, Störungen und Desorganisationen zu erholen. Wir tun dies ohne externe künstliche oder medizinische Intervention. Somit verlassen wir uns ausschließlich auf jene heilenden Mitteln die im Organismus vorhanden sind. Wir erreichen dies durch unsere Kenntnis und Entdeckung der organischen Gesetze, durch sorgsame und exakte wissenschaftliche Forschung der anatomischen, physiologischen und psychologischen Struktur und Funktion des menschlichen Wesens."
P. Latey, Australian Journal of Osteopathy 1990, Still and Osteopathy before 1900.


Die Osteopathie wird in drei Teilbereiche unterteilt:

1. Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates. Hierzu gehören Knochen, Bänder, Gelenke, Muskeln und Faszien. Sie können entweder direkt durch eine Verletzung geschädigt werden oder durch den weiterlaufenden Einfluss von anderen Strukturen.
Diese so genannten Dysfunktionen sorgen für vermehrte Spannung – nicht nur am Ort des Geschehens – sondern auch weiterlaufend. Für A.T. Still verursachten diese Spannungen auch Probleme mit der arteriellen Versorgung aller zugehörigen Gebiete.
Die Osteopathie behandelt diese Dysfunktionen und sorgt dafür, dass durch ein Gleichgewicht innerhalb der Gelenke und der Muskulatur der gesamte Bewegungsapparat wieder gut funktionieren kann.

2. Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen, den Blutgefäßen, Lymphbahnen und dem dazugehörigen Bindegewebe. Die inneren Organe bewegen sich unwillkürlich mit jedem Atemzug und bei jeder Rumpfbewegung. Funktionsstörungen entstehen durch Operationsnarben, altersbedingte Organsenkung, Entzündungen aber auch durch schlechte Ernährung. Diese Störungen zeigen sich in Bewegungseinschränkungen, die der Osteopath erkennen und behandeln kann.
Die inneren Organe hängen nicht frei in der Bauchhöhle, sondern gehen über Anheftungs- und Berührungspunkte Verbindungen ein mit anderen Organen oder dem Skelettsystem. So befinden sich zum Beispiel die Aufhängepunkte des Darmes an der Lendenwirbelsäule und die Aufhängung der Gebärmutter an Kreuzbein und Beckenschaufel.

3. Craniosacrale Osteopathie

siehe Craniosacrale Therapie



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Anne Skupin

Physiotherapie Am Molenfeuer

Praxis für Physiotherapie & Kinderphysiotherapie

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